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Hubert Spoerri
Hubert Spörri
Hubert Spörri hat sein musikalisches Talent hauptsächlich von seinen Eltern mit in die Wiege bekommen. Seit dem 10. Altersjahr durfte er im Orchester der von seinem Vater gegründeten Schola Cantorum Wettingen Cello spielen, in welchem seine Mutter Konzertmeisterin war. Während seiner 8-jährigen Gymnasialzeit lernte er die Messen und Oratorien der Wiener Klassiker kennen, sei es als Sänger im Studentenchor, als Cellist im Studentenorchester oder als Aushilfsdirigent. Sein Vater, der Wettinger Arzt, Musiker und Mäzen Dr. med. Oskar Spörri schickte ihn schon während der Gymnasialzeit zu zahlreichen Musikpädagogen, bei denen er Unterricht in Harmonielehre, Kontrapunkt, Dirigiertechnik und Chorgesang erhielt. Bereits mit 19 Jahren übernahm er seinen ersten Kirchenchor. Daneben bildete er sich weiter an den Musikakademien von Zürich, Bregenz und Basel sowie an den Universitäten von Basel und Zürich. Die entscheidendsten Impulse vermittelte ihm der wohl bedeutendste schweizerische Chorpädagoge, Domkapell-meister Johannes Fuchs. Dieser stattete ihn mit dem nötigen Rüstzeug aus, sodass er bereits im Alter von 23 Jahren seine erste grosse musikalische Feuertaufe bestand, mit dem Requiem von W. A. Mozart, das er im Andenken an seinen früh verstorbenen Vater dirigierte.

Während seiner Tätigkeit als Primarlehrer dirigierte er zahlreiche Kinder-, Jugend- und Männerchöre, vor allem aber gemischte Chöre und Kirchenchöre. Während dieser Zeit komponierte er lateinische und deutsche Messen und Messgesänge, ein Requiem, Solo - und Chorlieder sowie Kammermusik. Anfang 2010 erschienen seine "Variationen zum DILIGAM TE DOMINE" (Melodie des Schweizerpsalms), für die ihm das Aargauer Kuratorium einen Unterstützungsbeitrag zugesprochen hat.

Zum Andenken an den Komponisten des Schweizerpsalms, des Wettinger Mönchs P. Alberik Zwyssig, führte er aus Anlass des 175. Geburtstages des Schöpfers unserer Landeshymne zahlreiche Konzerte durch und spielte eine Schallplatte ein, ausschliesslich mit Werken von P. A. Zwyssig, ein bis dahin einmaliges Unterfangen.

Das neueste Ergebnis seiner Bemühungen stellt die Rekonstruktion einer Messe dar, die zur Einweihung des Zwyssigdenkmals im Vorhof des Klosters Wettingen gedacht war, aber unvollendet blieb. Aus den Fragmenten, die die beiden Schweizer Komponisten Benno Ammann und J.B. Hilber zusammengetragen haben, schuf er die "Messe mit dem Schweizerpsalm".

Die Messe erlebte ihre erfolgreiche Uraufführung anlässlich des 150. Todestages von P. Alberik Zwyssig im Jahre 2004. Nach der grossartigen Erstaufführung vom Herbst 2006 im Kloster Wettingen ist sie als CD erschienen. Zahlreiche Chöre haben das Werk inzwischen ins Repertoire aufgenommen. Bis 2009 kam es zu über 150 Aufführungen der Messe. Der Trend hielt auch in den folgenden Jahren an, z.B. 2010 "175 Jahre Diligam te domine" oder 2011 "50 Jahre Landeshymne" . Da der Inhalt von Psalm 18(17) von zeitloser und universeller Bedeutung und Aussagekraft ist, ist es auch schon zu Aufführungen im Ausland gekommen. Den Höhepunkt bildete eine Aufführung im Petersdom zu Rom (2011) anlässlich der Vereidigung der neuen Schweizergardisten.

Zu den Jubiläen "175 Jahre Diligam te Domine - 50 Jahre Landeshymne" arrangierte er zahlreiche Ausstellungen.

Zum Abschluss der Jubiläumsjahre 2008/2010/2011 organisierte er mit Hilfe der Gönnervereinigung Widmer-Zwyssig und befreundeten Chören eine Reihe von Jubiläumskonzerten, u.a. in Bern, Zürich und Luzern.

2013/14 wurden weitere Projekte realisiert, z.B. die Fortsetzung von Editionen im Umkreis von P. Alberik Zwyssig. Vor allem wurde erfolgreich vorgegangen gegen die Initiative der sog. Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft, dem Schweizerpsalm einen banalen, parteigefärbten Text zu unterlegen.

2014/15 schuf Hubert Spörri eine Reihe von Arbeitsblättern zum Schweizerpsalm, für Schulen, Familien, Vereine… Diese können unter „Arbeitsblätter“ heruntergeladen werden.

2015/ 2016 erarbeitete Hubert Spörri auf Anregung eines Schweizer Konzertchores eine Neufassung der „Messe mit dem Schweizerpsalm“ für Soli, Chor und Sinfonieorchester.
Zum Doppeljubiläum „175 Jahre Schweizerischer Studentenverein“ und „175 Jahre Schweizerpsalm“ (2016) hielt Hubert Spörri einen viel beachteten Vortrag in Schwyz. Im Anschluss wurde der Wunsch laut, die dramatischen Begleitumstände der Entstehungsgeschichte des Schweizerpsalms zu verfilmen. Bereits liegt ein Drehbuch mit dem Titel ALBERIK vor!
Das Drehbuchs ist abrufbar unter „Arbeitsblätter“/Anhang VII, eine Inhaltsangabe mit Symbolbildern als Anhang VIII


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Besuchen Sie Hubert Spörris Bildergalerie mit zahlreichen Darstellungen von Dorf und Kloster Wettingen sowie Stichen, Wappentafeln und Chronikblättern.